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Heilkräuter mit AH-Effekt: Für immer jung

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:42

Seit jeher streben wir nach ewiger Jugend. Mit entsprechend dicker Geldbörse ist es heute relativ einfach, bis ins hohe Alter knackig zu bleiben. Aber ist es nicht erstrebenswert, dabei auch Gesundheit und Vitalität zu erhalten? Natürlich kann man dem Alterungsprozess mit ausreichend Schlaf, Bewegung an der frischen Luft und allgemein einer gesunden Lebensweise ein Schnippchen schlagen. Zusätzlich möchte ich Ihnen heute aber die Namen zweier Unsterblichkeitspflanzen aus TCM und Ayurveda verraten.

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Die Beeren des Bocksdorns gelten seit jeher als Lebensverlängerer. Der Organbezug der Goji-Früchte zu Leber und Niere erklärt warum: Die Nierenessenz, sagt die TCM, ist die Wurzel des Lebens. Je länger diese Essenz erhalten bleibt, desto länger lebt man.

Auch die moderne Wissenschaft bestätigt diese Erkenntnisse: Der hohe Reichtum an Vitaminen und die antioxidative Wirkung machen die Früchte unschätzbar wertvoll. Neben Extrakten, die die Sehnerven schützen und einer immunstärkenden Wirkung, werden Goji sogar tumorvorbeugende Kräfte zugeschrieben.
Die frischen Früchte können einfach so gegessen werden oder in Reisgerichten mitgekocht werden. In getrockneter Form sind sie auch eine gute, süßende Zutat für Kompotte oder können ähnlich wie Rosinen verwendet werden.

Für einen Tee übergießen Sie 1 EL Früchte mit ½ Liter kochendem Wasser und lassen sie 10 Minuten ziehen. Achten Sie aber darauf, dass Sie keine Töpfe aus Eisen, Aluminium oder Metall benützen, wenn Sie Bocksdornbeeren zubereiten! Vor übermäßigem Genuss ist abzuraten! Auch bei Fieber und akuten Entzündungen sollten Sie darauf verzichten.

Schisandra

In China nennt man die Schisandra „Wu Wei Zi“, was so viel bedeutet wie „Frucht mit fünf Geschmacksrichtungen“. Vereinfacht gesagt entspricht sie damit den fünf Wandlungsphasen und wirkt auf alle Meridiane im Körper. Aus Sicht der TCM ist Schisandra (oder auch Spaltkörbchen) ein generelles Tonikum, das vor allem die Nieren- und Lungenenergie tonisiert.

Aus westlicher Sicht ist der hohe Gehalt an Vitamin C, B6 und E, Carotinoiden sowie ätherischen Ölen bemerkenswert. Schisandra wird eine vorbeugende Wirkung gegen Brust- und Prostatakrebs zugeschrieben und Untersuchen aus England zeigten eine gute Wirkung auf die Gefäße. Bei Durchblutungsstörungen durch Fettablagerungen kann Schisandra offenbar sogar Teile dieser Ablagerungen auflösen. Und: Auch Demenz und Vergesselichkeit kann mit dieser Frucht vorgebeugt werden.
Verwendet werden die Früchte als gesunder Saft oder in getrockneter Form. In der Apotheke gibt es auch fertige Präparate. Für einen Tee übergießen Sie ca. 30 Beeren mit ¼ Liter kochendem Wasser und lassen sie 20 Minuten ziehen.

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