Hein: Home Office würde Stau-Problem in Linz lösen

Mehr Home Office bedeutet weniger Verkehr und damit weniger Stau in Linz. Verkehrsreferent Markus Hein (FPÖ) will sich dafür einsetzen, dass Home Office zum Alltag wird.

Es ist an sich eine einfache Rechnung. Wo weniger Leute zur Arbeit müssen, wird auch weniger gefahren - vor allem in den frühen Morgenstunden, einer Zeit, in der es in Linz immer besonders gern staut. Zu beobachten war das bereits anhand von Fotos Ende März. Wir berichteten.

Das sieht auch Verkehrsreferent Markus Hein (FPÖ) so und ist überzeugt: "Mehr Home Office auch nach der Krise würde für weniger Stau sorgen. Zehn Prozent weniger Verkehr und auf den Linzer Straßen wird es spürbar flüssiger."

Motto: "Mehr digital, weniger Stau"

Er kündigt an, sich speziell dafür einzusetzen, dass "Home Office in Linz für Behörden und Unternehmen endlich zum Alltag wird" und setzt dabei auf mehr Digitalisierung. "Mehr digital, weniger Stau – muss das Motto lauten!"

Home Office sei vor der Krise für viele noch undenkbar gewesen. Vorurteile, wie etwa, dass nicht konzentriert gearbeitet werde, hätten viele davon abgehalten, dies breitflächiger zu ermöglichen. Dabei sei gerade Home Office eine günstige und sehr wirkungsvolle Methode gegen den Stau zu kämpfen.

„Dies würde natürlich auch dem städtischen Klima guttun", erklärt Hein: „Gerade jetzt in der Krise sehen wir, dass unser Notsystem, welches von vielen Mitarbeitern über Homeoffice betrieben wird, sehr gut funktioniert. Viele Arbeiten können – ohne Qualitätsverlust – von zu Hause aus per Computer erledigt werden."

Wenn nur zehn Prozent der Einpendler auf Homeoffice, sanfte Mobilität oder den Umweltverbund wechseln würden, würde sich die durchschnittliche Stauzeit in Linz deutlich reduzieren, prophezeit Hein.

„Wir wissen, dass im Sommer ungefähr elf Prozent der Bevölkerung gleichzeitig auf Urlaub sind. Das war das Ergebnis einer IMAS-Umfrage. Diese elf Prozent reichen aber bereits aus, damit es auf den Linzer Straßen flüssig und nahezu staufrei vorwärts geht", so der Linzer Verkehrsreferent.

 

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