Der Countdown läuft!
Österreich trifft am Donnerstag um 21 Uhr im Sechzehntelfinale der WM in Los Angeles auf das spanische Starensemble rund um Lamine Yamal. Es ist das erste K.-o.-Spiel des ÖFB-Teams bei einer Endrunde seit 1982. Doch wer soll Spaniens Zaubermaus stoppen? ORF-Experte Andreas Herzog hat eine klare Idee.
"Konny Laimer wäre aufgrund seiner Zeit bei Bayern für mich naheliegend. Aber er ist ein Typ, der gerne schnell attackiert – und das wäre gegen Yamal das Falsche. Der deutet zwei-, dreimal an, wartet auf deine Bewegung und geht dann an dir vorbei", sieht Herzog den Bayern-Profi nicht als ideale Besetzung auf der linken Abwehrseite.
Stattdessen bringt Herzog einen anderen Namen ins Spiel. "Ich könnte mir vorstellen, dass Marco Friedl auf der linken Seite aushelfen könnte, auch wenn er bei Werder Bremen Innenverteidiger ist. Vom Defensivverhalten her könnte er dort der Stärkste sein."
Auch taktisch hat der ehemalige ÖFB-Spielmacher eine klare Vorstellung: "Dann würde ich nicht im 4-2-3-1 spielen, sondern im 4-3-3. So hätten wir drei Spieler im Mittelfeld. Wenn Yamal in die Mitte zieht, muss ein Mittelfeldspieler diesen Raum schließen."
Für Herzog wird vor allem die Defensivarbeit entscheidend sein. "Die Leidenschaft zu verteidigen das wird auch unser Schlüssel zum Erfolg gegen die Spanier sein."