Heute wirft die FPÖ ihren Ex-Chef hinaus

Seit Wochen ringt die FPÖ um einen Ausschluss ihres Ex-Chefs, heute (13.12.) dürfte Heinz-Christian Strache bei den Blauen endgültig Geschichte sein.
Das Schiedsgericht und danach der Parteivorstand tagen – alles andere als der Rauswurf Straches wäre eine riesige Überraschung. Wiens FPÖ-Chef Dominik Nepp gestern in einer Pressekonferenz: "Ich bin gespannt, ob er erscheint oder die Flucht nach vorn antritt, weil er selbst mit einem Parteiausschluss rechnet."

"Strache hinter der Abspaltung"



Der Parteivorstand werde gleich über die "Entscheidung, über den Ausschluss" (Nepp wörtlich) informieren … Nepp zufolge werden die drei Abtrünnigen keine Verstärkung mehr erhalten: "Dass weitere Mandatare politischen Suizid begehen, ist nicht vorstellbar." Es sei klar, dass Strache hinter der Abspaltung stecke.

Angst vor der Wien-Wahl hat Nepp nicht: "Ich glaube nicht, dass man Strache noch als Zugpferd bezeichnen kann, mit den Vorwürfen und vermeintlich straffälligen Vorfällen im Gepäck." Auch Parteiobmann Norbert Hofer war bemüht, die Geschlossenheit der Partei zu beschwören: "Die FPÖ hat 60.000 Mitglieder, drei sind gegangen. Das ist keine Abspaltung." Für ihn sei die Causa Ibiza nun abgeschlossen.

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