Die Methode heißt "natürlicher" Kaiserschnitt und erlangt in letzter Zeit immer mehr Beliebtheit. Es dauert zwar etwas länger als normal, dafür kann die Mutter dem Kind quasi zuschauen, wie es aus dem Bauch klettert.
Die Methode heißt "natürlicher" Kaiserschnitt und erlangt in letzter Zeit immer mehr Beliebtheit. Es dauert zwar etwas länger als normal, dafür kann die Mutter dem Kind quasi zuschauen, wie es aus dem Bauch klettert.
Der gravierende Unterschied zwischen einem "normalen" und eine "natürlichen" Kaiserschnitt? Das trennende OP-Tuch zwischen Mutter und Kind ist - zumindest für die mittlere Phase der Operation - weg. Freie Sicht auf das, was gerade aus dem Bauch gehoben wird.
Kind kommt "von selbst"
Fast sieht es so aus, als würde das Baby von selbst aus dem Bauch kraxeln. Während der Arzt etwas nachhilft, kommen nach der Reihe Kopf, Schultern und Beine des Neugeborenen aus dem Schnitt im Unterbauch. Immer wieder gibt es kurze Pausen, Mutter und Kind können den ersten Blickkontakt herstellen.
Das gibt den Frauen ein besseres Geburtserlebnis, mehr Nähe von Anfang an und auch die dritte Phase, das "Zunähen" verläuft ruhiger als bei einem normalen Kaiserschnitt. Wahrscheinlich, weil zu diesem Zeitpunkt das Neugeborene bereits auf der Brust der Mutter liegt und die Glücksgefühle überwiegen.