Hier sprengt Bundesheer eine 250-Kilo-Fliegerbombe

Bei Sondierungsarbeiten mit einer Drohne wurde in der Nähe des Modellflugplatzes in der südburgenländischen Gemeinde Jennersdorf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.

Wie die Landespolizeidirektion Burgenland am Freitag mitteilt, befand sich das am Vortag entdeckte, 250 Kilo schwere Kriegsrelikt in circa 4,5 Metern Tiefe unter einem Acker.

Nach der Freilegung und einer weiträumigen Sperre des Geländes in der Dauer von etwa einer Stunde erfolgte am Nachmittag die fachgerechte Sprengung der Bombe durch den Entminungsdienst des Bundesheeres.

"Eine Evakuierung, Sperrung von zwei Bundesstraßen und der Bahnlinie wird veranlasst", informierte Heeressprecher Michael Bauer via Twitter.

Insgesamt waren zudem 16 Polizeibedienstete und elf Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Jennersdorf im Einsatz. Es kam zu keinerlei Zwischenfällen, es wurde niemand verletzt.

Erst im Jänner wurde bei Begradigungsarbeiten am Kraftwerkstandort Dürnrohr, Niederösterreich, eine noch scharfe Fliegerbombe gefunden – "Heute" berichtete.

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