Die Ampel-Kommission hat entschieden: Ganz Österreich bleibt auf der Corona-Ampel auf rot, was eine Einstufung mit "sehr hohem Risiko" bedeutet. Das Burgenland steht dabei noch am besten da: Über die jüngsten 14 Tage fiel die Inzidenz insgesamt um 22 Prozent auf 97,4 im Vergleich zum vorangegangen Zeitraum.
Den zweithöchsten Bundesländer-Rückgang gab es in Niederösterreich mit einem Minus von 20 Prozent auf eine Inzidenz von 123,1. Ebenfalls zweistellige, grüne Rückgänge verzeichnen Wien (-19%) mit einer Inzidenz von 175,6 und Kärnten (-13%) mit 159,3.
Bei der Aufklärungsquote schneidet Österreich gut ab. Mehr als zwei Drittel der Fälle können aufgeklärt werden. Am niedrigsten ist die Quote mit 59 Prozent im Burgenland. Wien liegt mit 72 Prozent an der Spitze.
"Die Trendumkehr ist gegeben. Es gibt Klinikstandorte, wo die Spannung zurückgeht und die Intensivpatienten weniger werden", erklärt Bernhard Jany, Sprecher der Landesgesundheitsagentur Niederösterreich im "Ö1-Morgenjournal".
Dramatisch ist die Lage in Vorarlberg. Hier stieg die Inzidenz stieg um 24 Prozent auf 249,5. Das Ländle will aber am Öffnungsweg festhalten. Im westlichen Bundesland durften Mitte März Gastronomie und Kultur öffnen.