Seit dem 26. März sind Sandra* und ihr Partner auf der griechischen Insel – eigentlich wollten sie Sonne, Strand und Entspannung genießen. Doch stattdessen kämpfen sie mit Sahara-Staub, Sturm und heftigen Regenfällen. Bleiben wollen sie noch bis zum 8. April – doch wie es weitergeht, ist ungewiss.
Die Situation auf Kreta spitzte sich besonders am Mittwoch zu: Gleich drei Flüge nach Iraklio mussten umgeleitet werden. Auch der Fährverkehr kam nahezu komplett zum Erliegen – viele Schiffe konnten wegen des Wetters gar nicht erst auslaufen. "Wir hatten uns das ganz anders vorgestellt", erzählt Sandra im "Heute"-Talk.
Besonders spektakulär – und gleichzeitig beunruhigend: der Himmel! Die Leserreporterin hielt das Naturphänomen mit ihrer Kamera fest. "Der Himmel färbte sich von weiß zu gelb, dann orange und schließlich fast blutrot", schildert sie. Dazu kommt eine massiv eingeschränkte Sicht und Sturmböen von bis zu 100 km/h.
Auch am Donnerstag gibt es keine Entwarnung. "Das Wetter spielt heute leider immer noch sehr verrückt", berichtet Sandra weiter. Wie lange die Situation noch anhält, ist unklar. Der nationale Wetterdienst warnt weiterhin vor starken Regenfällen, Gewittern und sogar Hagel. Auch für das griechische Festland gelten Wetterwarnungen – die Unwetter sollen noch bis Freitag andauern.
Für Urlauber und Einheimische bleibt die Lage angespannt. Sandra zeigt sich ernüchtert: "Ich habe gehört, dass das noch einige Tage so weitergeht und uns den Urlaub ziemlich vermiest." Reisende sollten sich vor der Abreise unbedingt über die aktuelle Lage informieren – auf Kreta ist derzeit an Badeurlaub kaum zu denken.