So hatte sich "Heute"-Leserin Sandra* ihren Urlaub wohl nicht vorgestellt: In den Osterferien ging es für sie und ihren Partner auf die griechische Insel Kreta. Doch statt Sonne und Strand erwarteten die beiden Unwetter. Aktuell kämpft die Insel mit Sahara-Staub und starken Regenfällen – am Mittwoch kam es dadurch zu spürbaren Beeinträchtigungen im Urlaubsparadies.
Gleich drei Flüge nach Iraklio mussten umgeleitet werden, auch die meisten Fähren konnten nicht auslaufen und blieben daher im Hafen. "Wir hatten uns das ganz anders vorgestellt", gibt die Wienerin im "Heute"-Talk zu. Die Leserreporterin hielt das ungewöhnliche Naturereignis mit ihrer Kamera fest.
"Der Himmel färbte sich von weiß zu gelb, dann orange und schließlich fast blutrot", schildert sie weiter. Die Sicht sei stark eingeschränkt, dazu kommen Sturmböen mit bis zu 100 km/h. Für Urlauber und Einheimische eine echte Herausforderung. Entspannung ist vorerst nicht in Sicht: Der nationale Wetterdienst warnt auch für Donnerstag vor heftigen Unwettern mit starkem Regen, Gewittern und sogar Hagel.
Auch die Behörden in Athen und auf dem Festland warnen vor starkem Regen und heftigem Wind, die noch bis Freitag anhalten sollen. Urlauber werden gebeten, sich vor der Abreise genau zu informieren. "Ich habe gehört, dass das noch einige Tage so weitergeht und uns den Urlaub ziemlich vermiest", erzählt Sandra.