In den Wiener Öffis trifft man immer wieder auf ungewöhnliche Fahrgäste – so auch "Heute"-Leser Oskar* (Name von der Redaktion geändert). Gegen 23.30 Uhr am Dienstag machte er in der U6 bei Alterlaa eine besonders süße Entdeckung: Auf der Schulter eines Mannes saß eine graue Britisch-Kurzhaar-Katze. Dem flauschigen Vierbeiner schien der Platz sichtlich zu gefallen.
"Das ist einfach der Wahnsinn! Ich war zuerst richtig überrascht, weil ich damit überhaupt nicht gerechnet habe, aber gleichzeitig war es total faszinierend", erzählt Oskar im "Heute"-Talk. Der Wiener zögerte nicht lange und zückte sofort sein Handy, um die kuriose Szene festzuhalten.
Katzen gelten bekanntlich als Einzelgänger – und genau deshalb sind die Wiener Öffis wohl nicht der ideale Ort für einen Transport auf der Schulter. Zudem ist die Sache klar geregelt: Laut Hausordnung der Wiener Linien dürfen Katzen nur in einem geeigneten Transportbehälter mitgenommen werden. "Durch geeignete Behältnisse können Verletzungen und Verunreinigungen von anderen Fahrgästen ausgeschlossen werden", so eine Sprecherin der Wiener Linien auf "Heute"-Nachfrage.
Für Hunde besteht im Allgemeinen Maulkorbpflicht, außer es handelt sich um Assistenzhunde. Nachmachen sollte man die Aktion also lieber nicht, schon allein zum Wohl des eigenen Haustiers. Für Aufmerksamkeit war aber gesorgt: Die Katze lieferte eine Begegnung der besonderen Art und sorgte bei so manchem Fahrgast wahrscheinlich sogar für ein Schmunzeln.