Trauer um Musikpionier

Hip-Hop-Legende Afrika Bambaataa ist tot

Die Musikwelt trauert: Afrika Bambaataa, Gründer der Zulu Nation und Mitbegründer des Hip-Hop, ist mit 68 Jahren an Prostatakrebs gestorben.
Heute Entertainment
11.04.2026, 09:26
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Der Hip-Hop-Pionier Afrika Bambaataa ist am 9. April in Philadelphia verstorben. Der Rapper und DJ erlag im Alter von 68 Jahren den Folgen einer Prostatakrebserkrankung. Nur eine Woche später hätte er seinen 69. Geburtstag gefeiert.

Bambaataa, der bürgerlich Lance Taylor hieß, wurde 1957 in der Bronx geboren. Er gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter des Hip-Hop. 1973 gründete er die Universal Zulu Nation, eine Bewegung, die Hip-Hop nutzte, um friedliche Werte zu vermitteln.

Wie US-Medien berichten, erlangte Bambaataa mit der Single "Planet Rock" weltweite Bekanntheit. Die Melodie des Songs orientiert sich am gleichnamigen Stück der Düsseldorfer Band Kraftwerk – eine frühe Form des heute allgegenwärtigen Samplings.

Umstrittenes Vermächtnis

So einflussreich sein Wirken auch war, blieb Afrika Bambaataa nicht unumstritten. Im Mai 2025 verlor er einen Zivilprozess wegen Kindesmissbrauchs und musste Schmerzensgeld zahlen. Ab 1992 soll er eine damals 12-jährige Person über Jahre missbraucht haben.

Die Hip-Hop Alliance unter Kurtis Blow würdigte den Verstorbenen mit gemischten Gefühlen: "Als Gründer der Universal Zulu Nation trug Afrika Bambaataa maßgeblich dazu bei, die frühe Identität des Hip-Hop als globale Bewegung zu prägen." Zugleich räumte die Organisation ein, dass sein Vermächtnis "komplex" sei.

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