Die Hip-Hop-Welt trauert: US-Legende und DJ Afrika Bambaataa ist tot. Wie sein früheres Label bestätigte, starb der "Planet Rock"-Schöpfer im Alter von 68 Jahren. "Sein Einfluss auf Musik und Kultur wirkt bis heute nach", hieß es von Tommy Boy Records auf Instagram.
Laut Promi-Portal TMZ soll Bambaataa am Donnerstag in Pennsylvania an Krebsfolgen gestorben sein. Geboren als Lance Taylor in der Bronx, legte er seine ersten Beats bei legendären Block-Partys auf – und schrieb später Musikgeschichte. Sein Hit "Planet Rock" (1982) gilt bis heute als Meilenstein des Hip-Hop.
Aufgewachsen in einer Zeit voller Gewalt, setzte Bambaataa ein Zeichen: 1973 gründete er die "Universal Zulu Nation" – mit der Mission, Hip-Hop für Frieden, Liebe und Zusammenhalt zu nutzen. Szene-Größen zeigen sich trauernd. "Er hat Hip-Hop zu einer globalen Bewegung gemacht", so Rapper Kurtis Blow. Sein Einfluss sei "unumstritten".
Doch: Ganz ohne Schatten ist sein Vermächtnis nicht. Immer wieder gab es Vorwürfe sexueller Übergriffe. Die mutmaßlichen Opfer waren laut eigenen Angaben damals minderjährig. Bambaataa bestritt alles, wurde nie strafrechtlich verurteilt. 2025 verlor er jedoch einen Zivilprozess, nachdem er nicht vor Gericht erschienen war.