"Steiermark" war gestern – jetzt startet das "Theaterland" neu durch. Mit frischen Ideen und einem klaren Fokus: zeitgemäßes Theater, das direkt vor Ort entsteht und auch überregional Aufmerksamkeit schafft.
Nach über 20 Jahren endet zudem die Ära von Peter Fasshuber und Wolfgang Seidl. Das neue Leitungsteam setzt auf schlankere Strukturen, mehr Dynamik – und vor allem auf stärkere Einbindung junger Menschen. Auch der Name wurde bewusst reduziert: Aus "Theaterland Steiermark" wird schlicht "Theaterland".
Statt fixer Bühnen kommt das Theater dorthin, wo das Leben spielt: auf den Bauernhof, in den Supermarkt oder in den Weingarten. Ein Highlight ist das mobile Festivalzentrum – ein gemütliches Wohnzimmer auf Reisen, das in Stainach, Weißenbach und Stainz Halt macht.
Neu sind auch sogenannte "Residences": Theatergruppen arbeiten vor Ort, probieren aus und entwickeln Ideen – ganz ohne Premierenstress. Und auch die Kommunikation bleibt kreativ: Infos werden einfach auf Bierdeckel geschrieben und weitergereicht.
Besonderes Augenmerk liegt auf jungem Publikum: Mit neuen Formaten, regionalen Themen und Festivals wie "Fiebern" für Kinder und "Rabiat" für Jugendliche will man frische Begeisterung fürs Theater wecken.
Klar ist: Das "Theaterland" soll wachsen – neue Orte und Kooperationen sind ausdrücklich willkommen.