Heute kann sie wieder lachen doch nach ihrem schweren Sturz stand es zeitweise äußerst kritisch um Kamilla Aasebo. Die 19-jährige Norwegerin zog sich beim Frauen-Rennen von Paris-Roubaix massive Verletzungen zu. Besonders eine Gehirnblutung sorgte für große Sorge und machte eine Notoperation notwendig. Rund zwei Wochen später meldet sich Aasebo nun mit Bildern aus dem Krankenhaus in Lille zurück und zeigt schonungslos die Folgen des Unfalls.
An die ersten Tage nach dem Sturz hat sie kaum Erinnerungen. "Von den ersten fünf Tagen weiß ich nichts mehr", schreibt sie auf Instagram und spricht von insgesamt "zehn zähen Tagen" im Spital. Mittlerweile ist sie zurück in Norwegen und wird im Ullevål-Krankenhaus in Oslo weiter behandelt. Dort arbeitet sie vor allem daran, die Beweglichkeit in ihrem rechten Bein wiederzuerlangen.
Die Probleme hängen mit der Gehirnblutung zusammen, die sich zunächst als weniger dramatisch darstellte, sich dann aber rasch verschlechterte. "Sie wurde plötzlich schlimmer, sodass eine Notoperation notwendig war", erklärt Aasebo. Zusätzlich musste sie sich Eingriffen an Ellbogen und Kiefer unterziehen.
Trotz der schweren Verletzungen blickt die junge Athletin positiv nach vorne: "Ich hatte großes Glück, dass alles so gut verlaufen ist." Denn auch wenn der Sturz selbst unspektakulär wirkte, hatte er gravierende Folgen umso größer ist nun die Erleichterung, dass sie auf dem Weg der Besserung ist.