Marcel Hirscher hält an seinem geplanten Weltcup-Comeback im Jänner fest. Beim Slalom von Madonna di Campiglio am Mittwoch wird der achtfache Gesamtweltcupsieger jedoch noch nicht am Start stehen. Das bestätigte das Management des 36-Jährigen gegenüber der "Austria Presse Agentur". Ob Hirscher am kommenden Wochenende in Adelboden fährt, will er kurzfristig entscheiden.
Der Salzburger hatte sich Anfang Dezember 2024, relativ früh in seiner Comebacksaison nach mehr als fünfeinhalb Jahren Pause, einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen. Eine Schneevorbereitung im Sommer war dadurch nicht möglich. Zusätzlich verlor Hirscher im Herbst wegen einer Virusinfektion weitere drei Trainingswochen. Deswegen verschob er sein zweites Comeback bereits mehrfach.
Wie erwähnt, hatte der Kreuzbandriss Anfang Dezember 2024 Hirschers erstes Comeback nach nur drei Rennen abrupt beendet und ihm auch die Teilnahme an der Ski-WM in Saalbach gekostet. Dennoch entschloss sich der zweifache Olympiasieger von 2018 gemeinsam mit seiner Skifirma Van Deer, es noch einmal zu versuchen.
Dabei kommt ihm die vom Ski-Weltverband FIS verlängerte Wildcard-Regelung zugute. Hirscher besitzt damit einen fixen Startplatz außerhalb der Top 30 des Weltcups. Das große Ziel bleibt ein Start bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo, quasi vor der eigenen Haustür.