Todes-Drama um Biathlet

Teamkollegin weint: "So war unser letztes Gespräch"

Nach dem Tod von Sivert Guttorm Bakken spricht Teamkollegin Karoline Simpson-Larsen erstmals über ihre letzten Worte mit dem Biathleten.
Sport Heute
05.01.2026, 14:19
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Der plötzliche Tod des norwegischen Biathleten Sivert Guttorm Bakken hat Karoline Simpson-Larsen tief getroffen. Die Skilangläuferin und enge Weggefährtin des 27-Jährigen sprach nun erstmals öffentlich über ihr letztes Gespräch mit ihm.

Gegenüber "Viaplay" sagte Simpson-Larsen: "Der Tag vor Heiligabend war sehr hart." Bakken habe ihr kurz vor seinem Tod noch Mut gemacht. Sie sagte weiter: "Das Letzte, was Sivert mir gesagt hat, war, dass er an uns glaubt und hier sein sollte, um zuzuschauen."

Am 23. Dezember wurde Bakken tot in seinem Hotelzimmer in Lavazè gefunden. Entdeckt wurde er von Johan-Olav Botn, der als Teamkollege und langjähriger Freund gilt. Zum Zeitpunkt seines Todes trug Bakken eine Höhentrainingsmaske. Die genaue Todesursache ist weiterhin ungeklärt, die Ergebnisse der Obduktion werden erst im März erwartet.

"Man steht unter Schock"

Botn schilderte die dramatischen Minuten der Entdeckung später gegenüber "TV2". Er sagte: "Man steht unter Schock, fühlt nichts – man funktioniert nur noch und versucht zu helfen." Zugleich appellierte er, bis zum Abschluss der Ermittlungen auf Spekulationen zu verzichten.

Trotz des schweren Verlusts ging Simpson-Larsen bei der Tour de Ski an den Start – und gewann überraschend die letzte Etappe. Der Gedanke an Bakken habe sie durch die schwierigen Tage getragen. Sie sagte: "Ich hoffe, das zeigt, dass ich stark bin und man weiterkämpfen muss, egal was passiert."

Besonders habe sie motiviert, wie Bakken selbst gewesen sei. Simpson-Larsen sagte: "Sivert war jemand, der nicht aufgegeben hätte." Nach dem Rennen zeigte sich die Norwegerin emotional. Nun freue sie sich vor allem auf die Heimreise mit Johan-Olav Botn, der beim bevorstehenden Biathlon-Weltcup in Oberhof krankheitsbedingt nicht starten wird.

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