Drama um toten Biathleten

"Fand ihn leblos im Zimmer" – Teamkollege geschockt

Der norwegische Biathlet Sivert Guttorm Bakken starb im Dezember völlig unerwartet. Jetzt spricht ein Teamkollege über dessen Tod.
Sport Heute
03.01.2026, 10:37
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"Ich fand ihn leblos in seinem Zimmer" – der norwegische Biathlet Johan-Olav Botn hat erstmals über den Tod seines Teamkollegen Sivert Guttorm Bakken gesprochen.

Am 23. Dezember entdeckte Botn den 27-Jährigen tot in dessen Hotelzimmer im italienischen Lavazè. Gegenüber "TV2" schilderte er die dramatischen Momente: "Sivert und ich wollten an diesem Morgen um neun Uhr Skifahren. Ich ging kurz zu ihm, um den Autoschlüssel zu holen und ein paar Ski und Stöcke aus dem Wagen zu nehmen."

Beim Betreten des Zimmers wurde ihm sofort das Ausmaß der Tragödie bewusst. "Er lag völlig reglos da, sein Gesicht war kreidebleich. In diesem Moment wusste ich, dass er tot war", sagte Botn. "Man steht unter Schock, fühlt nichts – man funktioniert nur noch und versucht zu helfen."

Bakken hatte sich gemeinsam mit Teamkollegen zu einem Trainingslager in Italien aufgehalten. Zum Zeitpunkt seines Todes trug er eine Höhentrainingsmaske. Die genaue Todesursache ist weiterhin ungeklärt, die Ergebnisse der Autopsie werden erst im März erwartet.

Botn appellierte eindringlich, bis zum Abschluss der Ermittlungen auf Spekulationen zu verzichten. Zugleich stellte er klar: Bakken habe "nichts Illegales" getan. Für seinen langjährigen Weggefährten, mit dem er bereits im Nachwuchs gemeinsam unterwegs war, wolle er nun weiterkämpfen.

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