Ski-Ryder-Cup

Hirscher will Länderkampf an Seite von Hermann Maier

Ski-Star Marcel Hirscher schließt eine Rückkehr in den Weltcup aus. Was er sich vorstellen könnte: Einen Länderkampf gegen Bode Miller und Ted Ligety.

Sport Heute
Hirscher will Länderkampf an Seite von Hermann Maier
Marcel Hirscher will einen Mastersrennen mit Herman Maier.
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Marcel Hirscher feierte in seiner Karriere unzählige Triumphe. 67 Weltcupsiege, acht Gesamtweltcupsiege, sieben Weltmeistertitel und zwei Goldmedaillen bei Olympischen Spielen - er ist einer der größten Skifahrer, der sich je die Latten unter die Füße geschnallt hat. Eine Rückkehr in den Ski-Zirkus als aktiver Fahrer kann sich der 34-Jährige aber nicht vorstellen.

Bei der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar 7" bei Servus TV ließ der Salzburger jetzt aber mit einer anderen Idee aufhorchen. "Ich glaube, ein Mastersrennen wäre wirklich lässig. Bode Miller, Ted Ligety, Hermann Maier – vielleicht auch als Länderkampf wie der Ryder Cup." Hirscher verriet auch eine Wette, die er mit seinem Kumpel, Felix Neureuter offen hat: "Ich habe mit dem Felix noch eine Wette offen. Felix, wenn du zusiehst, die Streif runterfahren bist du mir noch schuldig."

Ryder-Cup im Ski-Zirkus

Im Golfsport ist der Ryder-Cup ein Turnier, dass alle zwei Jahre zwischen den Vereinigten Staaten und Europa ausgetragen wird. Hirscher will den Wettkampf auf den Skisport ummünzen, und zwar mit Legende des Sports. Ted Ligety, Bode Miller und Hermann Maier könnte sich der Gründer der Skimarke VanDeer bei den Rennen vorstellen. 

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    "War nicht zufrieden"

    Mit seiner Skifirma blieb Hirscher dem Ski-Weltcup treu. Der Star-Fahrer in den Reihen des Teams: Henrik Kristoffersen. Beim Norweger will es noch nicht ganz funktionieren in dieser Saison. "Henrik, muss man ganz ehrlich sagen, ist sicher nicht ganz zufrieden mit dem, was er an diesem Wochenende zeigen konnte. Es waren ungewöhnliche Fehler für ihn dabei", meinte der 34-Jährige. 

    Zugleich betont er aber, dass er es genießt, im Ski-Zirkus dabei zu sein: "Es ist spannend, mit Henrik so eng zusammenarbeiten zu können. Heute habe ich zum Beispiel sehr lange mit ihm telefoniert. Diese Rolle macht mir sehr viel Spaß." Und weiter: "Es ist spannend, dabei zu sein im Weltcup, zu hören und sehen, was sich tut. Papa ist sehr viel involviert, Toni Giger und die Serviceleute. Ich bin eher der, der von außen den letzten Input geben kann, das Zünglein an der Waage sein."

    Das Hirscher selbst nicht mehr im Wettkampf auf den Skiern steht, stört den Salzburger nicht: "Ich möchte nicht mehr tauschen, wenn man sieht, wie manche Athleten kämpfen und unter dem Druck leiden." Der 34-Jährige trainiert weiterhin, um fit zu bleiben, aber ein "Comeback war nie auf meiner Liste. Medial super, das macht Headlines, ein gefundenes Fressen".

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      Für Marco Schwarz kam nichts als Respekt vom ehemaligen Ski-Star: "Für mich ist Marco Schwarz heuer bisher die größte Sensation. Als Slalomfahrer in so kurzer Zeit so die Abfahrt runterbrennen, echt cool." Aber auch vom größten Konkurrenten von Schwarz, Marco Odermatt, ist Hirscher beeindruckt: "Ich habe damals vor fünf Jahren mit Marco Odermatt trainiert. Da habe ich zu meinem Papa gesagt: Schau dir den an, der ist wirklich ein wilder Hund."

      red
      Akt.