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Hitze-Unwetter verursachten drei Millionen Euro Schaden

Mit der großen Hitze kamen auch schwere Unwetter. Innerhalb von nur 24 Stunden wurden Schäden in Höhe von drei Millionen Euro gemeldet.
Leo Stempfl
09.07.2021, 21:36

Die zweite Hitzewelle des Sommers brachte uns am Donnerstag bei der Temperatur einen neuen Jahreshöchstwert: 37,5 Grad. Doch schon am Vormittag gingen heftige Gewitter über den Westen des Landes nieder. Diese zogen im weiteren Tagesverlauf in Richtung Osten, erreichten gegen 3.30 Uhr auch Wien. In Salzburg entgleiste durch einen entwurzelten Baum sogar ein Zug voller Schulkinder.

Auch Hagel ging vielerorts nieder. Im Burgenland erreichten die Geschoße sogar Golfballgröße. auch in der Steiermark sind die Auswirkungen auf den Agrarsektor dadurch enorm. "Nach ersten Erhebungen durch die Sachverständigen der Österreichischen Hagelversicherung entstand in den beiden Bundesländern ein Schaden in der Landwirtschaft in der Höhe von 2,5 Millionen Euro", so Dr. Mario Winkler, Pressesprecher der Österreichischen Hagelversicherung.

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Wiederanbau oft vergebens

In Tirol traf es vor allem die Bezirke Imst und Innsbruck-Land. Alleine hier entstand ein Schaden von 350.000 Euro. Rund 1.600 Hektar Getreide, Mais, Kartoffeln, Gemüse, Obst und Grünland wurden vernichtet. "Dramatisch ist, dass viele Agrarflächen binnen drei Wochen bereits mehrmals durch die Unwetter geschädigt wurden. Ein wiederholter Wiederanbau war somit oft vergebens", sagt Winkler.

Die Schäden in der Steiermark traten insbesondere in den Bezirken Weiz und Hartberg-Fürstenfeld auf, betroffene Kulturen sind Getreide, Mais, Obst und Grünland. Im Burgenland stand der Bezirk Oberwart mit seinem Getreide, Mais, Soja, Kürbissen und Raps im Zentrum.

"Beunruhigend ist, dass wir uns bis Mitte September noch in der klassischen Hagelsaison befinden." Betroffene Landwirte können ihre Schäden online unter www.hagel.at melden.

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