Du hast dir ein schönes Hochbeet gebaut, alles sauber bepflanzt - doch die Pflanzen wollen einfach nicht wachsen? Dann hast du vermutlich einen der häufigsten Fehler gemacht, den fast alle Gärtner begehen.
Das Problem: Viele befüllen ihr Hochbeet ausschließlich mit Erde, ohne auf die richtige Schichtung zu achten. Das rächt sich schnell.
Wie chip.de berichtet, fehlt es dadurch an einer ausgewogenen Drainage. Die Folge: Staunässe, die zu Wurzelfäule führt. Außerdem fehlen den Pflanzen wichtige Nährstoffe.
Ein gut angelegtes Hochbeet besteht aus mehreren Schichten, die unterschiedliche Aufgaben haben. Die unterste Schicht bilden Gehölzschnitt oder grobe Zweige. Darüber kommt eine Lage Laub oder Grünschnitt.
Diese pflanzlichen Reste sorgen nicht nur für gute Drainage, sondern zersetzen sich mit der Zeit und versorgen deine Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen. Auch das Bodenleben wird dadurch aktiviert.
Ganz oben kommt eine Mischung aus Erde und Kompost. Kompost ist ein natürlicher Dünger, der die Bodenfruchtbarkeit verbessert. Er enthält wichtige Mikroorganismen und bietet eine reiche Quelle für Nährstoffe.
Ohne Kompost und organische Materialien fehlt dem Boden ein wichtiger Lebensraum für Bodenorganismen. Die Folgen sind ein schlechterer Nährstoffkreislauf und eine verminderte Bodendurchlüftung.
Wer diese einfachen Regeln beachtet, kann sich schon bald über gesunde, kräftige Pflanzen im Hochbeet freuen.