Atemnot, kaum Belastbarkeit und eine stark eingeschränkte Stimme bestimmten lange den Alltag von Franz Schmatz. Ursache war eine schwere Verengung der Luftröhre unter den Stimmbändern – eine Folge eines früheren Intensivaufenthalts mit langanhaltender Intubation. Erst ein anspruchsvoller Eingriff im Universitätsklinikum Krems brachte die Wende.
Bei einer rund dreistündigen Operation entfernte ein spezialisiertes Team vernarbte Teile des Kehlkopfs und der Luftröhre und verband die Atemwege anschließend neu. "Die krikotracheale Resektion zählt zu einem der anspruchsvollsten Eingriffe im Bereich der Atemwege und erfordert höchste medizinische und pflegerische Expertise", erklärt Primar Markus Brunner, Leiter der klinischen Abteilung für Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten.
Nach zwei Tagen auf der Intensivstation und weiterer Betreuung auf der Normalstation konnte Patient Franz Schmatz das Krankenhaus bereits eine Woche später verlassen. Seine Atmung ist deutlich verbessert, auch die Stimme hat sich erholt.
Patient Franz Schmatz freut sich über die gelungene medizinische Hilfe: "Ich möchte meine tiefe Dankbarkeit gegenüber den behandelnden Ärztinnen und Ärzten sowie dem Pflegepersonal betonen. Mich hat hier nicht nur die großartige medizinische und fachlich hervorragende Pflege beeindruckt, sondern besonders auch die berührende Menschlichkeit, welche ich in allen Momenten so heilsam erlebt habe."
Auch VP-Landesrat Anton Kasser betont die Bedeutung solcher Eingriffe: "Der Fall unterstreicht eindrucksvoll, wie essenziell interdisziplinäre Zusammenarbeit, chirurgische Erfahrung und moderne Medizin für die erfolgreiche Behandlung komplexer Krankheitsbilder sind und wie Lebensqualität durch spezialisierte Medizin zurückgewonnen werden kann."