Die Staber Stahl- und Anlagenbau GmbH mit Sitz in Ried im Traunkreis (Bez. Kirchdorf) hat eine lange Tradition: Vor 50 Jahren gegründet, beschäftigt sich das Unternehmen mit der Fertigung von Stahlkonstruktionen und dem Anlagenbau. Außerdem werden Bau- und Landmaschinen erzeugt und vertrieben.
Jetzt wurde am Landesgericht Steyr ein Konkursverfahren eröffnet. Hintergrund: Seit dem Vorjahr konnte nicht die Firma nicht mehr wirtschaftlich geführt werden. Wegen der allgemeinen Konjunktur sei es zu einem massiven Umsatzrückgang gekommen.
Außerdem problematisch: gestiegene Material und Lohnkosten. Die Folge: ein negatives Ergebnis 2025 von rund 386.000 Euro. Die Gesellschafter schossen zwar noch hohe Darlehen zu. Im ersten Halbjahr 2026 setzte sich aber Umsatzminus und Verluste fort.
Die Schulden machen laut Creditreform rund 2,13 Millionen Euro aus. Zum Vermögen lagen zunächst keine Informationen vor. An die 70 Gläubiger und 22 Mitarbeiter sind von der Pleite betroffen.
Sie haben bereits Ende Juni keine Löhne und Gehälter mehr ausbezahlt bekommen. Die für die Belegschaft besonders bittere Nachricht: Eine Fortführung und Sanierung des Unternehmens ist nicht geplant.