Nora Haukland (29), norwegische Influencerin und Ex-Freundin von Marius Borg Hoiby, hat sich nach dem Hafturteil gegen den Sohn von Kronprinzessin Mette-Marit (52) zu Wort gemeldet. In einem emotionalen Instagram-Post schreibt sie: "Der Montag fühlt sich wie ein kleiner Sieg an."
Am 15. Juni wurde der 29-Jährige vom Osloer Gericht in 34 von 40 Anklagepunkten schuldig gesprochen – unter anderem wegen Gewalt und zwei Vergewaltigungen. Er muss 58.000 Euro Schmerzensgeld an seine Opfer zahlen.
Wie bild.de berichtet, war Nora eine der ersten Frauen, die 2024 öffentlich über die Gewaltausbrüche sprach. Damals sagte sie: "Er hat mir mit der Faust ins Gesicht geschlagen, er hat mich getreten, er hat mich gewürgt und meine Wohnung zertrümmert."
Die Influencerin und Marius waren von Mitte 2022 bis Juli 2023 ein Paar. In dieser Zeit habe sie ständig an sich selbst gezweifelt, erzählte Nora. "Ich versuchte, mich kleiner zu machen", so die 29-Jährige.
In ihrem aktuellen Statement schreibt sie weiter: "Zu spüren, dass es Hoffnung auf Gerechtigkeit im Rechtssystem gibt, schenkte mir Wärme in etwas, das sonst schwer, schmerzhaft und erschöpfend gewesen ist."
Marius Borg Hoiby will das Urteil nicht akzeptieren und hat Berufung eingelegt. Der Richter attestierte ihm eine "hohe Wahrscheinlichkeit" für neue Straftaten. Nora Haukland hingegen macht anderen Betroffenen Mut: "Frauen, die Gewalt erleben, haben nicht einen bestimmten Persönlichkeitstyp. Ich bin eine von vielen."