F1-Comeback?

Horner ist nach Red-Bull-Aus wieder völlig frei

Im Juli 2025 setzte Red Bull seinen langjährigen Teamchef Christian Horner endgültig vor die Tür. Knapp ein Jahr später ist er nun endgültig "frei".
Sport Heute
15.05.2026, 05:30
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Horner führte den Rennstall des Energydrink-Imperiums seit dem Formel-1-Einstieg 2005. Unter dem Briten holte das Team acht Fahrer- und sechs Konstrukteurs-WM-Titel, wurde zur dominanten Kraft in der Motorsport-"Königsklasse". Nach sportlich schwierigen Monaten zu Saisonbeginn 2025 und dem teaminternen Machtkampf mit Helmut Marko, Oliver MIntzlaff und dem Lager rund um Vierfach-Weltmeister Max Verstappen zog auch der thailändische Mehrheitseigentümer Chalerm Yoovidhya die schützende Hand von Horner, Red Bull feuerte ihn am 9. Juli 2025. Über allem schwebten auch die schweren Vorwürfe seiner ehemaligen persönlichen Assistentin.

Knapp ein Jahr später ist Horner nun endgültig wieder ein "freier Mann", zumindest was die Jobs in der Formel 1 betrifft. Denn eine Klausel, die es dem 52-jährigen Briten verboten hat, zu einem Konkurrenten zu wechseln, ist am 8. Mai, also zehn Monate nach seiner Absetzung als Teamchef bei den Bullen, ausgelaufen. Horner kann also ab sofort jederzeit in die Motorsport-"Königsklasse" zurückkommen, wie "RacingNews365" berichtet. Die Bullen hatten Horner zuvor nach seiner Absetzung noch eine stolze Abfindung in der Höhe von kolportierten 90 Millionen Euro gezahlt.

Geht Horner zu Alpine?

Spekulationen über eine baldige Formel-1-Rückkehr des Briten gibt es schon monatelang. Horner war mit dem Formel-1-Neueinsteiger Cadillac in Verbindung gebracht worden. Und nicht zuletzt mit Alpine. Der Brite soll daran interessiert sein, gemeinsam mit einem Konsortium rund 24 Prozent der Anteile am Renault-Werksteam zu erwerben. Eine stolze Summe von 763 Millionen Euro steht im Raum. Hier soll, so heißt es, eine Sperrfrist zum Verkauf der 24-Prozent-Anteile in der zweiten Jahreshälfte 2026 enden.

Klar ist: Horner ist daran interessiert, in die Formel 1 zurückzukehren. Allerdings nur, wenn er auch eine Beteiligung an einem Rennstall erhält – wie es sein langjähriger Intimfeind Toto Wolff bei Mercedes hat. So könnte Horner dann auch nicht einfach plötzlich vor die Tür gesetzt werden. Er soll, so heißt es, auch versucht haben, Red-Bull-Beteiligungen zu erhalten, dies wurde aber abgelehnt.

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Mit dem FIA-Präsidenten Mohammed Ben Sulayem hat Horner jedenfalls einen prominenten Fürsprecher: "Wir vermissen ihn in diesem Sport – und ich vermisse ihn auch. Er war gut für das Team und gut für die Formel 1. Wir würden ihn willkommen heißen", so der Präsident des Motorsport-Weltverbands.

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