F1-Rückkehr zu Rivale

Horners Affäre kassiert 3,4 Millionen Euro Abfindung

Christian Horners frühere Red-Bull-Assistentin Fiona Hewitson kassiert nach dem Sexting-Skandal 3,4 Millionen Euro – und startet bei Cadillac durch.
Sport Heute
07.10.2025, 12:47
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Das Kapitel rund um Christian Horner und seine frühere Assistentin Fiona Hewitson ist endgültig abgeschlossen – und zwar mit einem Millionenpreis. Laut britischen Medien, darunter der "Daily Mail", erhält Hewitson eine Abfindung von rund 3,4 Millionen Euro (drei Millionen Pfund), nachdem sie den Rennstall Red Bull Racing verließ.

Der Fall hatte die Formel 1 im Frühjahr 2024 erschüttert: Damals wurde bekannt, dass Teamchef Christian Horner (51) eine Affäre mit seiner engen Mitarbeiterin unterhalten haben soll. Der Energydrink-Konzern reagierte mit internen Untersuchungen, die Horner zunächst entlasteten – doch der Imageschaden blieb.

Vom Skandal zur Trennung

Trotz Freispruchs aus den hausinternen Ermittlungen wurde die Luft für Horner im Laufe der Saison immer dünner. Nach einer monatelangen sportlichen Krise und anhaltenden Machtkämpfen im Team musste der Brite im Juli 2025 schließlich gehen.

Auch Hewitson zog sich vorübergehend aus der Formel 1 zurück – bis sie im Spätsommer überraschend im Fahrerlager auftauchte: erst in Monza an der Seite von Cadillac-Boss Dan Towriss, später auch beim Grand Prix von Singapur.

Abfindungen und neue Rollen

Während Horner für die Auflösung seines bis 2030 laufenden Red-Bull-Vertrags laut "Bild" 53 Millionen Euro kassierte, wurde nun auch der Streit mit Hewitson beigelegt. Der ursprünglich für Jänner 2026 angesetzte Gerichtstermin entfällt.

Unklar bleibt, ob die Abfindung aus Horners eigener Tasche stammt oder Teil seines Red-Bull-Ausstiegsdeals war – vieles deutet darauf hin, dass der Konzern die Zahlung über einen Mittelsmann abwickeln ließ.

Neustart mit Cadillac

Während Horner bis Mai 2026 per Klausel ein Fahrerlager-Verbot hat, ist Hewitson bereits wieder mittendrin. Sie arbeitet nun als Assistentin von Dan Towriss, dem CEO des neuen Cadillac-Teams, das ab 2026 als elfter Rennstall in die Formel 1 einsteigen wird.

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