Fussball

"HRNSHN!" ÖFB-Star von Glasner-Betreuer beschimpft

ÖFB-Legionär Christoph Baumgartner wurde von einem Betreuer von Eintracht Frankfurt beleidigt. Nicht das einzige Problem in Frankfurt. 
Martin Huber
08.05.2023, 11:59
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Das 1:3 von Eintracht Frankfurt in Hoffenheim hatte gleich mehrere Nachspiele. 

Frankfurt Trainer Oliver Glasner stellte sich bei der Pressekonferenz in einer Wutrede vor seine Mannschaft, die seit zehn Bundesligaspielen auf einen Sieg wartet. "Hört mir auf mit dem Müll", brüllte der 48-Jährige einen Journalisten an. Schon während der Partie in Hoffenheim war Glasner geladen wie selten, sah in der ersten Hälfte sogar Rot.

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Klub und Trainer werden in den nächsten Tagen ein klärendes Gespräch führen. Die Zeit von Glasner könnte im Sommer ablaufen. Die "Bild" bringt Dino Toppmöller ins Spiel. Der 42-Jährige war zuletzt Assistent von Julian Nagelsmann bei den Bayern. Als Spieler stieg der Sohn von Eintrachts Ex-Trainer Klaus Toppmöller 2003 mit dem Klub in die Bundesliga auf.

Neben Glasner sorgte aber noch ein weiterer Frankfurt-Trainer beim 1:3 gegen Hoffenheim für Aufregung. 

Athletiktrainer Martin Spohrer griff nach der Elfer-Situation, die zum zwischenzeitlichen 2:0 führte, ÖFB-Legionär Christoph Baumgartner auf Twitter an. "HRNSHN Baumgartner", schrieb Spohrer, der nicht im Stadion war. Offensichtlich meinte der 45-Jährige "Hurensohn".

Nach wenigen Minuten löschte er den Tweet und schrieb nur noch "Schwalbe" - obwohl das Foul unstrittig war. Wie die "Bild" berichtet, musste Spohrer bereits zum Rapport beim Lizenzspiel-Leiter der Eintracht.

Später entschuldigte sich Spohrer für seine Wortwahl. "So etwas darf mir unter keinen Umständen passieren und war unprofessionell! Es geschah in der Erregung über einen nach meiner Einschätzung provozierten Strafstoß, was jedoch weder den Tweet noch die Wortwahl rechtfertigt, für die ich mich noch einmal ganz deutlich vor allem bei Christoph Baumgartner entschuldige."

In Frankfurt liegen die Nerven blank. In der Liga ist das Team seit zehn Spieltagen ohne Sieg. Als Tabellenneunter fehlen fünf Punkte auf einen Europacup-Platz. Große Hoffnung: das Pokal-Finale am 3. Juni in Berlin gegen RB Leipzig.