"Timeout"-Klassen sollen Ende des Jahres starten

Die sogenannten "Timeout-Klassen", in denen aggressive Schüler eigens betreut werden sollen, könnten noch heuer als Pilotprojekt starten.
Noch Ende 2019 sollen die "Timeout"-Klassen an mehreren Schulen in Österreich eingeführt werden. Vorerst aber "nur" als Pilotprojekt.

"Wir denken vielleicht an 10 'Timeout'-Gruppen", erklärte Bildungsminister Heinz Faßman im Ö1-Morgenjournal. Konkrete Schulen werden noch gesucht.

Schulübergreifende "Timeout"-Klassen?

Laut Faßmann könnten diese "Timeout"-Klassen durchaus auch "standortübergreifend stattfinden". Der Bildungsminister verweist dabei auf Praxisschulen in Pädagogischen Hochschulen. Deren Wesen sei es, neue pädagogische Maßnahmen und Experimente auszuprobieren.



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Minister Faßmann hatte am Freitag einen Maßnahmenkatalog vorgestellt, um Gewalt an Schulen zu verhindern. Der Katalog ist dabei in drei Abschnitte gegliedert - "Heute.at" berichtete.

Ein Bereich widmet sich der Prävention, ein weiterer soll Konflikte im Keim ersticken, falls diese auszubrechen drohen und ein dritter Bereich widmet sich dem richtigen Verhalten, falls die ersten beiden Punkte noch nicht gegriffen haben und der Konflikt ausbricht.

HTL-Schüler wirft Mistkübel auf Lehrer

Dass die Gewalt an Schulen offenbar schlimmer als gedacht ist, beweisen nicht nur die Vorfälle an der HTL Ottakring, sondern auch an anderen Schulen.

Erst gestern (Freitag) sorgte ein Skandalvideo an der HTL Donaustadt für Aufregung. Darin ist zu sehen, wie ein Schüler während des Unterrichts einen vollen Mistkübel gezielt auf einen Lehrer wirft, der gerade an der Tafel steht. Auch andere Gegenstände werden auf die Lehrkraft geworfen.

(wil)

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