Vier Schüler fliegen nach HTL-Skandal von Schule

Die Bildungsdirektion nimmt heute Stellung zu den heftigen Auseinandersetzungen zwischen Schülern und Lehrern an der HTL Ottakring. Wir berichten JETZT LIVE!
Die Videos sind schon älter, im Mai gerieten sie an die Öffentlichkeit – und schockierten Lehrer- wie Schülervertreter: Ein Pädagoge, der systematisch gemobbt wird, bis es schließlich zu körperlichen Auseinandersetzungen mit Schülern kommt. Die Clips zeichnen ein Bild eines systemischen Problems an der HTL Ottakring, auch die Volksanwaltschaft leitete eine Untersuchung ein. Am Dienstag tritt unterdessen der Wiener Stadtschulrat, der sich seit Jahresbeginn "Bildungsdirektion für Wien" nennt, vor die Presse.

Update: Vier von sechs Schüler werden der Schule verwiesen. Der Lehrer befindet sich weiter im Krankenstand. Wir berichten in diesem Artikel live.

Eine fünfköpfige unabhängige Kommission der Bildungsdirektion beschäftigt sich seit Mitte Mai mit dem Fall. Sie besteht aus einem Juristen, einer Vertretung der Bundesschulsprecher, einer Vertretung der Lehrer, einem Qualitätsmanager sowie einem Sektionschef des Bildungsministeriums. Seit Freitag liegt der Bericht der Kommission vor, am Dienstagvormittag wird das Endergebnis bekannt gegeben.

Lehrer noch im Krankenstand

Der Lehrer, der in dem Video von Schülern gemobbt wird und anschließend einen Jugendlichen angespuckt haben soll, ist nach wie vor im Krankenstand. Sein befristeter Vertrag wird im kommenden Schuljahr nicht verlängert werden. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe in Ottakring tauchten ähnliche Aufnahmen aus weiteren Schulen auf – ein Lehrer in der Donaustadt wurde etwa mit einem Mistkübel beworfen. (pic)

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