"Komplett ausgelastet"

Hündin im Schnee zurückgelassen – Besitzer ausgeforscht

Ausgesetzt im Schneesturm, dann die große Suche: Im Akita-Fall aus Freistadt gibt es jetzt eine Wende. Die Besitzer konnten ausgeforscht werden.
Oberösterreich Heute
16.01.2026, 10:14
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Nicht nur Tierfreunde waren schockiert über diese eiskalte Aktion im Schneesturm. Eine Hündin (Akita) wurde  bei frostigen Temperaturen ausgesetzt: sie wurde vor dem Tierheim Freistadt angebunden. Jetzt gibt es in diesem Fall Neuigkeiten.

Wie das Tierheim "Heute" bestätigt, kam man den Besitzern der armen Hündin durch den öffentlichen Aufruf auf Social Media und die Berichterstattung in den Medien auf die Spur. Die Verantwortlichen seien bereits angezeigt worden, weshalb man derzeit mit näheren Angaben bewusst zurückhaltend ist.

Bitter ist aber, was das Tierheim über die Vorgeschichte erzählt: Die Hündin dürfte schon länger ein "Wanderpokal" gewesen sein – in kurzer Zeit von Besitzer zu Besitzer weitergereicht, weil die Rasse vielen offenbar zu anspruchsvoll wurde. "Das hat sich keiner zu Herzen genommen", heißt es.

Das Tierheim stellt gleichzeitig klar: Für schwierige Lebenslagen gebe es Verständnis – aber einen Hund einfach anzubinden und wegzugehen, sei keine Lösung. Tierheime seien keine "Endlos-Auffangstationen", die Kapazitäten seien begrenzt und jeder Platz koste Zeit, Geld und Nerven.

Hündin muss im Katzenhaus wohnen

"Wir sind hundetechnisch komplett ausgelastet – diese Hündin ist aktuell im Katzenhaus untergebracht, was nur mit erheblichem Aufwand als absolute Notlösung möglich war", schreibt das Team auf Facebook und ergänzt: "Verantwortung lässt sich nicht einfach abgeben – weder moralisch noch praktisch."

Jetzt zählt vor allem eines: ein endgültiges Zuhause. Der Fokus liegt laut Tierheim darauf, für die Akita-Hündin einen geeigneten Platz bei erfahrenen Haltern zu finden. Interessierte Rassekenner gebe es auch schon.

{title && {title} } red, {title && {title} } 16.01.2026, 10:14
Jetzt E-Paper lesen