Der Jobabbau beim oberösterreichischen Motorradhersteller KTM nimmt konkrete Formen an: Wie "Heute" berichtete, sollen bis zum zweiten Halbjahr 2026 weltweit 500 Stellen gestrichen werden. Betroffen sind nicht nur Produktionsbereiche, sondern auch Verwaltung und Management.
Die Gewerkschaft zeigt sich alarmiert – und warnt alle Mitarbeiter, die jetzt Post von der Personalabteilung bekommen: "Nichts unterschreiben, sondern zum Betriebsrat gehen und sich beraten lassen", rät ÖGB-Landeschef und Arbeiterkammer-Präsident Andreas Stangl in der "Kronen Zeitung".
Geplant ist laut Gewerkschaft die Ausarbeitung eines Sozialplans, um die Auswirkungen für die Betroffenen so gut wie möglich abzufedern. Hilfe gibt es auch über die vom Land Oberösterreich und AMS gegründete Arbeitsstiftung – dort stehen rund 300 Plätze für Weiterbildung und Qualifikation offen.
KTM selbst bemüht sich laut eigenen Angaben, so viele Stellen wie möglich über natürliche Abgänge abzubauen. Dennoch sei klar: "Der Großteil wird aufgrund des Zeitplans durch Kündigungen erfolgen müssen", heißt es in der Tageszeitung.
Der Stellenabbau soll bis spätestens Herbst abgeschlossen sein – die Gewerkschaft verspricht weiter vollen Einsatz für die Mitarbeiter.