Drastisches Sparprogramm

Neuer Kahlschlag bei KTM – 500 Mitarbeiter fliegen raus

Schock für die heimische Industrie: Motorrad-Hersteller KTM zieht nach der Insolvenz die Reißleine – rund 500 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden.
Newsdesk Heute
13.01.2026, 22:31
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Der traditionsreiche Konzern KTM aus Oberösterreich, einst Aushängeschild für wirtschaftlichen Erfolg und Motorsport-Glanz, steht weiter unter massivem Druck. Nach der finanziellen Schieflage im Jahr 2024 folgt nun der nächste harte Einschnitt.

Was nüchtern als "Restrukturierung" bezeichnet wird, trifft in Wahrheit rund 500 Menschen und ihre Familien mitten ins Herz. Produktionsmitarbeiter, Angestellte in der Verwaltung – sogar Führungskräfte müssen gehen.

Man müsse "Strukturen verschlanken"

Viele Betroffene erfahren derzeit, dass ihre Stellen in Zukunft nicht mehr gebraucht werden. Die Stimmung in den KTM-Werken: Angst, Unsicherheit, Wut. KTM hatte im Vorjahr Insolvenz angemeldet. Die finanzielle Lage war angespannt, Kosten explodierten, Umsätze gerieten unter Druck.

Seitdem soll ein strenger Sparkurs den Konzern wieder auf Kurs bringen. KTM-Chef Gottfried Neumeister wurde in der Mitteilung des Unternehmens damit zitiert, dass man Strukturen "verschlanken" müsse, um "das Unternehmen damit langfristig stabil aufzustellen".

"Man weiß nicht, wie es weitergeht"

Das Arbeitsmarktservice soll bereits Frühwarnmeldungen erhalten haben. Gerade in Oberösterreich, wo KTM ein wichtiger Arbeitgeber ist, sorgt die Nachricht für große Unruhe. Viele Beschäftigte arbeiten seit Jahrzehnten im Unternehmen – nun manche von ihnen vor einem Neuanfang, den sie sich nie gewünscht haben.

"Man weiß nicht, wie es weitergeht", heißt es aus Mitarbeiterkreisen. KTM hofft indes, durch den harten Sparkurs wieder wettbewerbsfähig zu werden.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 14.01.2026, 07:11, 13.01.2026, 22:31
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