Hühnerfleisch in Österreich unbedenklich

Nachdem in Deutschland bei Hühnerfleisch auf jeder zweiten Stichprobe antibiotikaresistene Erreger gefunden wurden, schlug man Alarm. Auch in Österreich werden die Hendeln auf gesundheitsschädliche Keime überprüft. Heimische Hühner sind laut Gesundheitsministerium zu 90 Prozent unbedenklich.

wurden, schlug man Alarm. Auch in Österreich werden die Hendeln auf gesundheitsschädliche Keime überprüft. Heimische Hühner sind laut Gesundheitsministerium zu 90 Prozent unbedenklich.

2010 wurden bei Kontrollen von frischem Hühnerfleisch in Österreich lediglich bei fünf Prozent der gezogenen Proben Salmonellen und bei acht Prozent Campylobacter nachgewiesen, so Ulrich Herzog, Leiter des Bereichs Verbrauchergesundheit im Gesundheitsministerium. "Ein positives Ergebnis" für den Experten, die Belastungsrate sei hierzulande relativ gering.

In Österreich werden nur kranke Tiere behandelt, nicht alle

Wenn Tiere in Österreich mit Antibiotika behandelt werden, dann nur im Krankheitsfall, wie das im Tierarzneimittelkontrollgesetz verankert ist. Die Verantwortung hat hier der behandelnde Veterinär. "Ohne Tierarzt kommen Arzneimittel nicht ins Tier", sagte Herzog. In den 1990er Jahren sei es jedoch noch "state of the art" gewesen, dass Futtermittel regulär mit Antibiotika versetzt worden sind. Dass wie in Deutschland alle Tiere mit Medikamenten gefüttert werden, "das passiert bei uns nicht", betonte Herzog. Der Experte verwies auf die Tatsache, dass hierzulande - anders als etwa in den USA - Antibiotika als Leistungsförderer verboten sind. "Weltweit werden die Standards sehr unterschiedlich gehalten."

APA/Red.

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