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Hund "Kim" fällt 30 Meter tief in Schlucht und überlebt

Als ein Mann am Sonntag mit seinem Irischen Setter in der Region Lecco unterwegs ist, stürzt Hund Kim plötzlich in die Tiefe.
20 Minuten
11.09.2023, 19:40
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Erschrocken, verletzt, aber lebendig: So fanden die Feuerwehrleute Hund Kim auf – nach mehr als zwei Stunden, die sie gebraucht hatten, um sich in dem unwegsamen Gelände zu dem Tier durchzukämpfen. Der Vierbeiner wies Verletzungen an den Pfoten auf, schien aber sonst wohlauf zu sein.

Feuerwehr rückte mit Helikopter aus

Die Feuerwehr musste unter anderem mit einem Helikopter Drago 141 ausrücken, um den Hund zu befreien. "Die Bergung gestaltet sich schwieriger als erwartet, das arme Tier befindet sich in einer 60 bis 70 Meter tiefen Schlucht", hieß es von den Einsatzkräften gegenüber italienischen Medien.

Wie es genau zu dem Sturz kam, ist unklar. Kim war zusammen mit seinem Besitzer am Monte Pasturo unterwegs, einem Berg in der Lombardei im Norden Italiens. Als sie sich auf circa 1.700 Metern Höhe befanden, verschwand Kim auf einmal – wie sein Herrchen hinterher berichten sollte. Er fiel in das "Buco del Toro", zu Deutsch "Stierloch", aber zum Glück nicht bis ganz zum Grund der Schlucht. Wie durch ein Wunder blieb er, bis auf die lädierten Pfoten, quasi unverletzt. Für die Bergung mussten die Einsatzkräfte speziell gesichert in die Schlucht absteigen.

Jagte Kim etwas hinterher?

Kim nach der Unfallursache zu fragen, wird schwierig. Allerdings ist er nicht mehr der Jüngste, gleichzeitig aber ein Jagdhund. Der Irische Setter ist im Allgemeinen ein energiegeladener Hund, der es liebt, draußen zu sein und lange Spaziergänge zu machen. Vielleicht hatte er in der Nähe der Schlucht etwas entdeckt, was ihn neugierig gemacht hat, und dann im Eifer des Gefechts den Halt verloren.

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