Tierisch strenge Polizeikontrolle im Tiroler Oberland: Wie die "Kronen Zeitung" berichtet, kam vor Kurzem eine Frau aus Imst samt ihrer fast vierjährigen Dackeldame "Anneliese" in eine Verkehrskontrolle in Tarrenz.
Laut der Hundebesitzerin habe ein Beamter das Auto zunächst genau kontrolliert, ehe ihm hinten die Dackeldame auffiel, die ganz entspannt auf der Rückbank lümmelte und den Polizisten mit typischem Dackelblick entgegenblickte.
Doch der Beamte ließ sich vom Hundeblick nicht beeindrucken und stellte fest, dass der Hund im Auto nicht ordnungsgemäß gesichert sei. Der Lenkerin wurde folglich die Weiterfahrt vorerst untersagt. Erst nachdem die Frau eine provisorische Sicherung vorgenommen hatte, durfte sie den Wagen weiter lenken.
Doch damit ist die Geschichte nicht zu Ende: Sie wurde mündlich dazu aufgefordert, ein Hundegeschirr samt Sicherheitsleine nachzurüsten und damit auf der Polizeiinspektion vorstellig zu werden, ansonsten habe sie mit einer Anzeige auf der BH zu rechnen.
Die Besitzerin kaufte daraufhin die vorgeschriebene Ausrüstung und dackelte zwei Tage später mit "Anneliese" am Posten an. Dort soll sie auf ihren Dackel gezeigt und scherzhaft gesagt haben: "Hier ist der Täter!" Die Beamten kannten sich zuerst nicht auf, erledigten die Dackelcausa dann allerdings mit einer simplen Notiz – Wau!
Die tierisch-witzige Hunde-Causa hat für die Dackelbesitzerin jedoch einen fahlen Beigeschmack: Dass man ihr eine Anzeige bei der Bezirkshauptmannschaft angedroht habe, ärgert sie – ein Organstrafmandat hätte gereicht: "In einem kleinen Ort geht man nicht so miteinander um", sagt sie.