Große Aufregung herrschte bereits am Donnerstag in Innsbruck. Unter dem Motto "No ESC 26" haben sich mehrere Aktivisten Zutritt zum Goldenen Dachl verschafft. Dort zündete man Bengalos und hisste eine palästinensische Flagge sowie ein Transparent.
Seitens der Organisatoren hieß es, dass man damit die "Wut" und "tiefe Ablehnung" der Teilnahme von Israel am 70. Eurovision Song Contest in Wien zum Ausdruck bringen wollte. Auch am Samstag riss die Empörung über die Aktion nicht ab.
Wie die "Tiroler Tageszeitung" berichtet, äußerte sich nun auch Innsbrucks Bürgermeister Johannes Anzengruber zu dem Vorfall. Er verurteilte die Aktion und sprach von der "mutwilligen Zerstörung von städtischem Eigentum" sowie von einem "Angriff auf das Wahrzeichen der Stadt". Ihm zufolge werde man diese Aktion weder dulden noch akzeptieren.
Laut aktuellen Informationen sei bei dem Vorfall ein Taubenzaun beschädigt worden. Unklar bleibt vorerst, wie genau die Aktivisten auf das Wahrzeichen gelangt waren. Dennoch kam bereits Bewegung in den Fall.
Demnach laufen die Ermittlungen gegen drei unbekannte Aktivisten. Bereits am Montag sollen entsprechende Videoaufnahmen ausgewertet werden, berichtet die "TT" unter Berufung auf die Polizei. Eine Fahndung verlief am Donnerstag ohne Ergebnis.