Ibrahimovic nach Brutalo-Foul: "Würde es wieder tun"

Zlatan Ibrahimovic gegen Cesar Azpilicuet
Zlatan Ibrahimovic gegen Cesar AzpilicuetReuters, Screenshot
Geständnis von Zlatan Ibrahimovic! Der Schweden-Routinier gab zu, in der WM-Quali einen Gegner absichtlich attackiert zu haben. Reue zeigt er nicht.

Zlatan Ibrahimovic ist zweifelsfrei ein begnadeter Fußballer. Im WM-Quali-Spiel gegen Spanien (0:1) brannten dem Schweden vor wenigen Tagen jedoch die Sicherungen durch. Der 40-Jährige rammte bei einem Eckball Cesar Azpilicueta den Ellbogen in den Rücken. Der Verteidiger krachte in der Folge Kopf voran auf einen Mitspieler, blieb zum Glück unverletzt. Ibrahimovic sah für die rotwürdige Aktion nur Gelb. 

In einem "Guardian"-Interview gießt Ibrahimovic nun weiter Öl ins Feuer. Er gesteht, dass er Azpilicueta "mit voller Absicht" attackierte. "Ich würde es hundertprozentig wieder tun." Ein Statement, das es in sich hat.

Doch warum der Hass auf den Spanier? "Ibra" erklärt, dass sich Azpilicueta zuvor gegenüber eines Schweden "groß aufgespielt" habe und er "etwas Dummes" getan habe. Er selbst mimte den Rächer. "Ich musste ihm klar machen, dass er das verdammt nochmal nicht tun sollte. Du hast nicht die Eier es mir gegenüber zu machen, aber ich werde Dir zeigen, was passiert, wenn Du es tun solltest", sagt Ibrahimovic. 

"Hoffe, er versteht es jetzt"

"Du greifst keinen Hund an, der nicht bellt. Greife denjenigen an, der etwas tun kann. Es ist zu einfach, meine Teamkollegen zu nehmen, die 20 Jahre alt und sehr nette Jungs sind. Ich hoffe, er versteht es jetzt."

Aufgrund der gelben Karte verpasst Ibrahimovic in der WM-Quali das Play-off-Halbfinale. "Es war entscheidend, dem Typen zu zeigen, dass man nicht auf jemanden drauftritt, der schon am Boden liegt", bleibt der Routinier bei seiner Linie.

Schweden ist ein möglicher Gegner von Österreich. Die Auslosung steigt am 26. November.

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