Der Chef der US-Einwanderungsbehörde ICE, Todd Lyons, hört Ende Mai auf. Heimatschutzminister Markwayne Mullin sagte am Donnerstag, Lyons sei "ein hervorragender Leiter der ICE" gewesen. Er wünschte ihm viel Glück für seine Zukunft in der Privatwirtschaft.
US-Präsident Donald Trump hatte Lyons im März 2025 zum Interimsdirektor gemacht. Mullin, der seit Ende März Nachfolger der umstrittenen Heimatschutzministerin Kristi Noem ist, nannte keinen Grund für Lyons' Rücktritt. Auch wer auf Lyons folgen wird, blieb offen.
Unter Trump haben die Einwanderungsbehörden eine beispiellose Aktion gestartet, bei der Millionen Menschen ohne gültige Papiere abgeschoben werden sollen.
Das Vorgehen der Behörden hat in den USA für heftige Proteste gesorgt – vor allem nach den tödlichen Schüssen auf die US-Bürger Renee Good und Alex Pretti im Jänner.