Sonne, Wörthersee und zehn Tage ohne Alltag – Bill Kaulitz könnte es derzeit eigentlich schlechter erwischen.
Doch statt Aperol am See und ausschlafen bis Mittag stehen für den Tokio-Hotel-Star Sport, medizinische Behandlungen, Therapien und eine strenge Ernährung auf dem Programm.
Kaulitz hat sich für zehn Tage alleine in ein Gesundheits-Spa am Wörthersee zurückgezogen. Jetzt lässt der 36-Jährige seine Fans erstmals ausführlicher daran teilhaben – und ganz so entspannt, wie die Kärntner Kulisse vermuten lässt, war die Auszeit offenbar nicht.
Bereits nach wenigen Tagen scheint Bill mit den Regeln seiner Kur zu hadern.
"Eigentlich darf ich gar nichts!", scherzt der Sänger. Selbst sein Smartphone darf er offenbar nur eingeschränkt benutzen. Wirklich viel Zeit dafür bleibt ihm ohnehin nicht.
"Der Zeitplan ist straff", erklärt Kaulitz. Auf dem Programm stehen Workouts, medizinische Behandlungen und verschiedene Therapien. Dazu kommt eine spezielle Diät.
Und genau die macht dem Musiker offenbar am meisten zu schaffen.
Nach drei Tagen zieht er gegenüber seinen Fans ein dramatisches Zwischenfazit: "Ich verhungere!"
Ganz freiwillig quält sich Kaulitz allerdings durch das Programm. Vor seinem Aufenthalt hatte er noch gemeinsam mit seiner Mutter Urlaub in Rom gemacht und nach eigener Aussage das Leben genossen.
Danach sollte das Kontrastprogramm folgen: zehn Tage alleine, um sich ganz auf sich selbst und seinen Körper zu konzentrieren.
Hinter der Aktion steckt auch Tokio Hotel. Ende Oktober startet die große Arena-Tour der Band. Kaulitz möchte dafür nach eigenen Worten "so fit wie möglich" sein.
Dass er die zehn Tage trotz Hunger durchgezogen hat, zeigen seine neuesten Aufnahmen. Darin ist Bill unter anderem beim Training und bei Behandlungen zu sehen, aber auch beim Lesen direkt am Wörthersee. Für einen kleinen Ausflug nach Maria Wörth blieb ebenfalls Zeit.
Ganz so schlimm kann Kärnten also doch nicht gewesen sein.
Und spätestens wenn Bill Kaulitz im Herbst wieder auf der Bühne steht, dürfte sich zeigen, ob sich zehn Tage "Ich verhungere!" am Wörthersee tatsächlich ausgezahlt haben.