Einen Monat ohne Zucker – schaffe ich das?

Als Heute-Redakteurin wage ich das Experiment – denn ich esse bisher täglich zwei Tafeln Schokolade.
"So reagiert der Körper bei Verzicht auf Zucker."Ein Artikel, den ich kürzlich recherchiert habe, brachte mich ins Grübeln. "Zucker wirkt ähnlich wie eine Droge", tippte ich. Und weiter: "Man kann nicht genug bekommen – das Kennzeichen einer Sucht."

Und musste mir beim Schreiben plötzlich eingestehen: Ja, auch ich bin süchtig. Ich konsumiere täglich rund 200 Gramm Schokolade – für eine Frau meiner Größe eine nicht gerade bescheidene Menge. In manchen Phasen meines Lebens war Schokolade das erste, was ich am Tag gegessen habe – und das letzte.

Auch wenn ich trotz erhöhtem Schokoladen-Konsum glücklicherweise nicht an Übergewichtleide – Stoffwechsel sei Dank! – kann diese Angewohnheit nicht gesund sein.

Die Challenge



CommentCreated with Sketch.46 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Ich nehme mir also vor, einen Monat lang nicht nur auf Schokolade, sondern auf jeglichen Industriezucker zu verzichten. So lange soll es Studien zufolge dauern, bis der Körper eine Gewohnheit überwunden hat und das Gehirn keine Sucht mehr wahrnimmt.

Industrie-Zucker, auch als Kristallzucker oder Saccharose bekannt, ist in den nächsten 30 Tagen also tabu.

Das sagt der Mediziner



Vor Beginn meines Versuchs habe ich mit dem medizinischen Leiter von netdoktor.at, Herrn Dr. Ludwig Kaspar, gesprochen. Er rät mir von einer Radikalkur ab und betont: "Ein maßvoller Konsum von Zucker schadet einem gesunden Menschen nicht." Dennoch bringe der Verzicht auf ZuckerVorteile mit sich: "Mehlspeisen, Schokolade etc. verursachen im Übermaßund je nach Veranlagung des Individuums ungünstige Blutfettwerte. Es kann also nur gesund sein, hochverarbeitete Produkte, die viel Zucker und Fett enthalten sowie Softdrinks wegzulassen."

Kritisch sieht er auch künstlich hergestellte Fruktose, die zur Süßung von Fertigprodukten und Getränken oft zum Einsatz kommt. "Übermäßiger Konsum kann mitunter zu einer nicht-alkoholischen Fettleber führen." Diese künstliche Fruktose habe mit jener in Obst aber nicht viel gemein. "Beeren, Bananen, Weintraube etc. sind gesund und dürfen auf den Teller."

Diese Effekte soll ein Zuckerverzicht auf den Körper haben:





Werde ich es schaffen?



Ich nehme mir den Rat des Arztes zu Herzen und werde mir während meines Experiments hin und wieder eine Banane oder Orange gönnen. Einfach wird das Experiment jedoch auf keinen Fall. Allein schon wenn ich daran denke, wie viel Schokolade ich normalerweise während der Arbeit verdrücke (siehe Video oben), scheint die Aufgabe schier unlösbar.

Ich brauche also eure Hilfe: Habt ihr Tricks, wie man sich die Lust auf Süßes abgewöhnt? Dann schreibt eure Inputs bitte in die Kommentare! Was denkt ihr: Werde ich es schaffen? Jetzt abstimmen... (GA)

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