Seine Worte haben es in sich: Die Arbeit der aktuellen Koalition sei eine "komplette Katastrophe".
"Wie kann man so unfassbar krass an seiner Bevölkerung vorbei regieren? Wie kann man schutzbedürftige Kinder und Tiere so unfassbar krass ignorieren und schädigen? Mit Absicht!", schimpft der Influencer in die Kamera.
Besonders die Zustände im Gesundheitswesen bringen Lehmann auf die Palme. Er kritisiert überfüllte Notaufnahmen, überlastetes Klinikpersonal und die Folgen extremer Hitze.
"In was für einem beschissenen Land leben wir gerade eigentlich?", fragt der Biologe fassungslos.
Eigentlich halte er sich aus politischen Debatten lieber heraus, erklärt Lehmann. Der Grund: Für politische Aussagen bekomme er regelmäßig "auf den Sack". Doch diesmal habe er nicht mehr schweigen können.
Besonders ärgert sich Lehmann darüber, dass aus seiner Sicht an den falschen Stellen gespart werde. Als Beispiel nennt er Pläne, die Schulbegleitung in Hamburg zu streichen, während seiner Meinung nach gleichzeitig fragwürdige Projekte mit hohen Summen unterstützt würden.
Ebenso kritisiert er den Umgang mit dem Tier- und Artenschutz. Wildtierstationen seien überfüllt, viele Tiere litten unter den Folgen des Klimawandels, während Zoos oder andere Einrichtungen Millionenbeträge erhielten.
Zwischendurch wird Lehmann sogar sarkastisch. "Ich habe jetzt schon ein paar Mal aus Spaß gesagt: Ich werde Bundeskanzler, weil es mir so auf den Sack geht", sagt er.
Dann schiebt er provokant nach: "Schlechter als das ist ja nicht mal mehr möglich."
Zum Schluss macht der Tierschützer deutlich, wie sehr ihn die aktuelle politische Lage belastet: "Ich bin nicht nur sauer, ich bin wütend, ich bin traurig, ich bin enttäuscht – und das war ich noch nie zuvor von der Bundesregierung."