Mit ihrer ehrlichen Art polarisiert Anne Wünsche regelmäßig. Diesmal ging der Schuss allerdings gewaltig nach hinten los. Die Ex-"Berlin – Tag & Nacht"-Darstellerin stellte in einem Instagram-Video offen infrage, ob Therapien überhaupt etwas bringen – und kassierte dafür einen massiven Shitstorm.
In ihrem mittlerweile gelöschten Clip erklärte die Dreifach-Mama, sie kenne niemanden, dem es durch eine Therapie wirklich besser gehe. Statt sich mit der Vergangenheit zu beschäftigen, solle man den Blick lieber nach vorne richten. Therapeuten würden sich ihrer Meinung nach zu sehr mit alten Problemen beschäftigen, anstatt Lösungen für die Zukunft zu finden.
Als Beispiel zog sie den Vergleich mit einem Auto auf der Autobahn: Wer ständig in den Rückspiegel schaue, komme schließlich auch nicht voran. Stattdessen warb sie dafür, am eigenen Mindset zu arbeiten – ein Thema, zu dem sie selbst Inhalte verkauft.
Schon während des Videos ahnte Anne, dass ihre Aussagen anecken könnten. Tatsächlich ließ der Gegenwind nicht lange auf sich warten. Zahlreiche Nutzer kritisierten ihre pauschalen Aussagen über psychische Erkrankungen und Therapien.
Wenig später zog die 33-Jährige die Reißleine: Das Video verschwand aus ihrem Profil. In einer Instagram-Story folgte schließlich die Entschuldigung.
Mit überraschend viel Selbstironie räumte Anne ihren Fehler ein. Sie habe manchmal ein "kleines Erbsenhirn" und rede aus einer Emotion heraus, ohne an alle Betroffenen zu denken. Natürlich gebe es viele Menschen, für die eine Therapie enorm wichtig sei, stellte sie klar.
Der Auslöser für ihren Frust sei lediglich ein Gespräch mit einer einzelnen Person gewesen, die ihrer Meinung nach eher an ihrer Einstellung als mit therapeutischer Hilfe arbeiten sollte. Diese persönliche Erfahrung habe sie fälschlicherweise verallgemeinert.