In der neuen ORF-Sendung "Dok 1: Vom Talent zum Superstar - Der harte Weg zum Ruhm" sprechen heimische Musikstars offen über ihren Weg in die Branche – auch Paul Pizzera gibt dabei überraschend intime Einblicke. Gemeinsam mit Otto Jaus erlebte er den schnellen Durchbruch, doch die Zeit davor sei hart gewesen: "Ich bin dann schon für einen Hungerlohn durch die Lande gefahren", erinnert er sich.
Mit dem Erfolg kamen jedoch Druck und Erwartungen, die ihn an seine Grenzen brachten. "Das war dann auch der Punkt, wo mir das dann ein bisschen zu viel geworden ist", so Pizzera, der schließlich therapeutische Hilfe in Anspruch nahm.
Besonders deutlich wird er, als es um seine Vergangenheit und sein inneres Erleben geht. Offen spricht er über seelische Belastungen und die Rolle seines Vaters: "Das kommt aus meiner Kindheit, ich habe durch meinen Vater physische wie psychische Gewalt erlebt und war außer Leistung nichts wert", sagt er vor der Kamera.
Der Musiker macht damit intime Details über seine Psyche öffentlich und will gleichzeitig das Thema mentale Gesundheit enttabuisieren.
Vor allem Männer möchte er dazu bewegen, sich psychologische Hilfe zu suchen, wenn sie diese brauchen. Die Doku ist auf ORF ON abrufbar.