Für GNTM-Star Anna Adamyan (27) war der Weg zum Mutterglück lang und teuer. Rund 60.000 Euro hat sie zusammen mit ihrem Ehemann Sargis Adamyan (33) für Kinderwunschbehandlungen ausgegeben.
"Eine unglaublich hohe Summe" und "ein großes Privileg", weiß die Influencerin. Sie ergänzt, dass es eigentlich keines sein sollte.
Wie bunte.de berichtet, hat Anna gemeinsam mit Ärztin Sarah Plack eine Petition beim Bundestag eingereicht. Ihr Ziel: 30.000 Unterschriften innerhalb von sechs Wochen sammeln, um vor den Petitionsausschuss treten zu dürfen.
Anna leidet an Endometriose und ist unfruchtbar. Nach Fehlgeburten, Ausschabungen und mehreren künstlichen Befruchtungen konnte sie 2023 endlich ihr erstes Kind in die Arme schließen. Aktuell ist sie mit ihrem zweiten Baby schwanger.
"Wir kämpfen bereits seit 2022 für den #KiwuFürAlle, haben immer wieder etliche Politiker kontaktiert, sind immer laut geblieben und werden dies auch weiterhin", erklärt Anna.
Auch für Bloggerin Sarah Plack ist das Thema ein Herzensanliegen. Die Ärztin musste selbst mehrere Fehlgeburten durchleben. Sie wisse, dass jeden Tag eine Frau ihren Kinderwunsch erfolglos beenden müsse. "Schlicht und einfach, weil sie es sich nicht mehr leisten kann", erklärt sie.
Nach den aktuellsten Zahlen des Deutschen IVF-Registers kamen von 1997 bis 2022 mehr als 400.000 Kinder durch In-vitro-Fertilisation zur Welt. Etwa jedes sechste Paar hat Schwierigkeiten, auf natürlichem Weg schwanger zu werden.
"Die Kostenübernahme muss fair werden, das Leid ist einfach viel zu groß und die aktuellen Regelungen veraltet und unfair", so Annas Forderung.