Tiefe Trauer und große Sorge bei den Eltern von Nella. Zehn Wochen zu früh kam das Baby auf die Welt. Im Uniklinikum Salzburg nahmen sich die Ärzte auf der Intensivstation sofort ihrer an und versorgen sie rund um die Uhr.
Besonders schwierig ist die Zeit für die Eltern. Nicht nur bangen sie um ihr Kind – sie kämpfen mit einem tragischen Verlust.
Nur wenige Tage vor der Geburt traf die kleine Familie ein Schicksalsschlag: Eigentlich hätte Nella noch eine Zwillingsschwester bekommen sollen – Leni. Ihr Herz hatte jedoch unvermittelt aufgehört zu schlagen.
"Für uns begann eine Zeit, die kaum gegensätzlicher hätte sein können", erzählt die frisch gebackene Mama. Einerseits war die Freude über Tochter Nella riesig, auf der anderen Seite schmerzte der Verlust von Leni.
Um Nella im Spital nahe sein zu können, wandten sich die Eltern an das Ronald McDonald Haus Salzburg. "Es war wie ein zweites Zuhause für uns", erklären sie. Durch einen Verbindungsgang lässt sich das Krankenhaus schnell erreichen, jederzeit sind also Besuche möglich.
Besonders hilfreich ist die Begegnung mit anderen Familien, die Ähnliches durchmachen. Egal, ob es das bloße, stille Zusammensitzen oder ein verständnisvolles Gespräch ist – die Gemeinschaft hilft. Um Familien wie jene von Nella zu unterstützen, ist das Ronald McDonald Haus jedoch auf Spenden angewiesen. Schon ein Beitrag von beispielsweise 30 Euro macht den entscheidenden Unterschied, damit Familien mit ihren kranken oder verletzten Kindern zusammenbleiben können.