Ikea wirft Kundin ohne Maske trotz Attest hinaus

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Ein ärztliches Attest befreit eine 34-Jährige vom Maskentragen. Bei Ikea durfte sie trotzdem nicht einkaufen.

Wer keine Maske trägt, kommt bei Ikea nicht rein. Der Möbelriese macht dabei keine Ausnahme. Das musste nun auch eine 34-jährige Schweizerin in Dietlikon ZH feststellen. Die Frau wollte zusammen mit ihrem Vater (63) einen Esstisch kaufen. Doch sie mussten ohne Tisch wieder nach Hause, wie der "Blick" schreibt.

Hartes Durchgreifen

"Kein Zutritt ohne Maske", heißt es beim Eingang. "Das gilt auch für alle Personen mit Arztzeugnis." So wurde auch für 34-Jährige keine Ausnahme gemacht. Die Frau hatte sich gerade erst von einer Lungenentzündung, die nicht durch Corona verursacht wurde, erholt.

Mit Mundschutz kann sie kaum atmen. Ihr Arzt hat ihr deswegen ein Attest ausgestellt, das sie zwei Monate vom Maskentragen befreit.

Konsequente Maskenpflicht auch bei Ikea Österreich

Bei Ikea habe der Schutz der Mitarbeiter und der Besucher "oberste Priorität", heißt es bei Ikea auf Anfrage von "Blick". "Wir haben nicht die nötige Fachkompetenz, zwischen einem ärztlich verschriebenem und einem im Internet gekauften Attest zu unterscheiden." Die Regel gilt für alle Standorte, wo eine Maskenpflicht von den Behörden verordnet wird - auch bei Ikea Österreich.

Erst neulich wurde aus den gleichen Gründen in Deutschland ein blinder und gehbehinderter Mann einer Ikea-Filiale verwiesen - samt Anzeige. Die ganze Geschichte findest du HIER >>

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