Die Innsbrucker Klinik hat am Mittwoch beschlossen, aufgrund der Corona-Situation im Spital seine Leistungen zu reduzieren. Damit seien aber nicht nur planbare Operationen gemeint, sagte Kliniksprecher Johannes Schwamberger der APA. Vielmehr könne jede Abteilung bzw. jedes Fach für sich entscheiden, welche Eingriffe verschoben werden, um die Intensivstationen zu entlasten.
Nicht betroffen seien Notfälle oder Eingriffe, die dringend notwendig sind, hieß es. Kleinere Operationen seien unproblematischer, da sie die Intensivkapazitäten nicht belasten würden. Vielmehr liege der Fokus auf größeren Operationen, die eine intensivmedizinische Behandlung nach sich ziehen würden, aber dennoch verschoben werden können, ohne dass Patienten Schaden davon nehmen.
Außerdem gilt ab 15. November der Grüne Pass – also die 2G-Regel – auch in der Innsbrucker Klinik. Besucher und Begleitpersonen müssen einen Nachweis bei Betreten des Krankenhauses vorzeigen, ausgenommen seien Notfälle - wie etwa die Begleitung eines minderjährigen Kindes.
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In der Innsbrucker Klinik wurden mit Stand Mittwoch 20 Corona-Patienten auf der Intensivstation betreut, davon war eine Person geimpft. 31 Infizierte mussten auf der Normalstation behandelt werden. In Tirol waren insgesamt 38 Covid-Patienten in Intensivstationen.