Im Mahü-Möbelhaus muss nun alles raus

Statt Betten stehen nun Bagger im geschlossenen Leiner-Kaufhaus in der Wiener Mariahilfer Straße. Das Haus wird entkernt, dann großteils abgerissen. 

Bis zum Herbst 2024 wird Signa im ehemaligen Leiner-Flaggschiff auf der Mariahilfer Straße ein Kaufhaus nach Vorbild des Berliner KaDeWe errichten. Samt Hotel und einem öffentlich zugänglichen Park am Dach, wir berichteten.

Nur Stahlbetongerüst bleibt übrig

Ab dem 10. Mai wird das Leiner-Haus auf der Mariahilfer Straße nun abgerissen. Derzeit wird das ehemalige Möbelhaus noch entkernt, der Abriss soll möglichst staubfrei ablaufen. "Alle Leitungen, Verkleidungen und Böden müssen raus", so Signa-Sprecher Ernst Eichinger. Nur das Stahlbetongerüst bleibt im Inneren übrig. Schon jetzt stehen in den ehemaligen Verkaufsräumen Bagger statt Betten, Arbeiter montieren alles ab. Die Altstoffe werden getrennt entsorgt. Das historische Jugendstil-Stiegengeländer wird versteigert. 

"KaDeWe" startet 2024

Vom Leiner-Gebäude bleibt nur die Fassade auf der Mariahilfer Straße erhalten, dahinter wird alles neu gebaut. Schon jetzt ist keine Durchfahrt mehr von der Mariahilfer Straße durch die Karl-Schweighofer-Gasse möglich. Auf die Anrainer in der ansonsten sehr ruhigen Gasse warten drei Jahre Baustelle. Das Wiener "KaDeWe" soll 2024 eröffnet werden. 

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