Ausstellungseröffnung

Im MAK wird Kunst jetzt zur perfekten Illusion

Thomas Demand zeigt täuschend echte Bildwelten aus Papier. Der Berliner Künstler verwandelt historische Theaterkulissen in surreale Foto-Kunst.
Heute Entertainment
27.05.2026, 12:05
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Im MAK verschwimmt ab sofort die Grenze zwischen Theater, Fotografie und Realität. Star-Künstler Thomas Demand verwandelt das Museum mit seiner neuen Ausstellung in eine faszinierende Welt aus Papier, Kulissen und Täuschung.

Wer glaubt, hier einfach nur Fotos anzuschauen, liegt nämlich falsch. Denn der in Berlin lebende Konzeptkünstler baut seine Motive zuerst aufwendig aus Papier und Karton nach – und fotografiert sie erst danach. Das Ergebnis: Bilder, die aussehen wie echte Räume, aber komplett künstlich erschaffen wurden.

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In surreale Welten eintauchen

Für die neue Schau "Räume, die von gestern träumen" ließ sich Demand von historischen Theater- und Opernkulissen inspirieren. Von barocken Bühnenwelten bis hin zu dramatischen Szenerien der Jahrhundertwende entstand eigens für das MAK ein völlig neuer Werkzyklus.

Die Ausstellung spielt dabei bewusst mit unserer Wahrnehmung. Was ist echt? Was ist nur Inszenierung? Genau diese Fragen ziehen sich durch Demands Arbeiten – und machen den Besuch fast ein bisschen surreal.

Das MAK wird damit selbst zur Bühne: Besucher tauchen in atmosphärische Bildwelten ein, die gleichzeitig nostalgisch, künstlich und erstaunlich lebendig wirken. Statt klassischer Fotografie erwartet Kunstfans hier ein raffiniertes Spiel mit Illusion und Wirklichkeit.

Die Ausstellung "THOMAS DEMAND. Räume, die von gestern träumen" läuft von 27. Mai 2026 bis 24. Jänner 2027 im MAK Contemporary am Wiener Stubenring.

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