Angesichts der heute kolportierten Vorwürfe, AstraZeneca hätte 29 Millionen Impfdosen in einer Abfüllanlage nahe Rom "versteckt" - "Heute" hat berichtet -, spricht das britische-schwedische Unternehmen jetzt Klartext.
"Sämtliche 29 Mio. Impfstoffdosen sind im Werk gelagert, um nach der obligatorischen Qualitätskontrolle versandt zu werden", heißt es in einer Aussendung. 16 Millionen Dosen davon seien für Europa bestimmt, knapp 10 Millionen Dosen würden nächste Woche an die EU-Länder geliefert, der Rest im April.
Zwei Prozent dieses Kontingents, also 320.000 Dosen, stehen Österreich zu.
Die restlichen 13 Millionen Dosen sind im Rahmen der Verpflichtung von AstraZeneca für die, auch von der EU unterstützte, COVAX-Initiative für den Versand an Länder mit niedrigem Einkommen reserviert. Die EU selbst wird nach Angaben von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vorerst keine Impfstoff-Spenden für ärmere Länder zur Verfügung stellen. Der Druck aus den EU-Staaten sei zu groß, heißt es.