In 24 Stunden: 274 Corona-Neuinfektionen in OÖ

Zusätzlich zu Corona-Drive-Ins könnten, auf Vorschlag von Bürgermeister Klaus Luger, noch weitere Spitäler in Linz zu Corona-Test-Laboren werden. 
Zusätzlich zu Corona-Drive-Ins könnten, auf Vorschlag von Bürgermeister Klaus Luger, noch weitere Spitäler in Linz zu Corona-Test-Laboren werden. picturedesk.com
Die Zahlen bleiben weiter hoch. Sonntagfrüh wurden in Oberösterreich 274 Corona-Neuinfizierte registriert. 

Die Lage spitzt sich weiterhin zu. In den vergangenen 24 Stunden hat es österreichweit 1.672 Neuinfektionen gegeben. Ganz Vorne dabei bei den Corona-Zahlen: Wien mit 431neuen Fällen, gefolgt von Niederösterreich (356) und Oberösterreich mit 274 Neu-Infektionen.

270 aktuell Erkrankte zeigte die Statistik Sonntagvormittag (Stand 11 Uhr) für die oberösterreichische Landeshauptstadt. "Das ist der absolute Höchststand seit Ausbruch der Pandemie", so Linz-Bürgermeister Klaus Luger. In einer Aussendung stellt er die Zahlen oö. Bezirke unter Vergleich, ließ errechnen, wie viele Erkrankte auf 100.000 Einwohner kommen. Sein Fazit: Linz (206.595 Einwohner) kommt im OÖ-Vergleich mit rund 131 Erkrankten je 100.000 Einwohner auf Platz 8.    

Luger für Verkürzung der Quarantänezeit

Die Entwicklung der letzten Tage zeige für Luger zwar "eine rasante Ausbreitung des Virus in ganz Oberösterreich," der Strategie, Corona mit weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens und der Gastronomie einzudämmen, steht er jedoch kritisch entgegen. Immerhin stelle eine Auswertung von ihm vorliegende Daten fest, dass sich die wenigsten Infektionen dort ereignen würden. 

Er unterstützr damit den Vorstoß von Landeshauptmann-Stellvertreterin und Gesundheitsreferentin Christine Haberlander (ÖVP) die Quarantänezeit auf fünf Tage zu verkürzen. Die Quarantänezeit liegt aktuell bei zehn Tagen. "Auch das medizinische Expertenteam des Linzer Krisenstabs hält diese Zeit für ausreichend". Luger sei ebenso wie Haberlander überzeugt, dass eine solche Verkürzung die Bereitschaft der Bevölkerung beim Kontaktpersonenenmanagement aktiv mitzuhelfen noch mehr erhöhen werde. 

Weitere Krankenhäuser als Test-Labore 

Außerdem halte er auch eine Ausweitung der Testkapazitäten für hilfreich. Die Betroffenen würden häufig lange auf ihr Corona-Testergebnis warten müssen. Derzeit werde in Linz neben den Teststraßen auch am Kepler Uniklinikum, am Med Campus III und bei den Elisabethinen gestetet und ausgewertet. Luger scheine es sinnvoll, auch weitere Krankenhausstandorte bei der Corona-Testung und Auswertung hinzuzuziehen - so etwa die Barmherzigen Schwestern und den NeuroMed-Campus. 

Laut Stand Sonntagmittag (14 Uhr) gibt laut Gesundheitsministerium es 2.183 aktuelle Corona-Fälle in Oberösterreich. 7.806 Personen sind in Quarantäne. 118 Erkrankte befinden sich im Spital auf der Normalstation, 16 werden auf Intensivstationen betreut. Die Zahl der Verstorbenen liegt bei 81. 

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